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Freihand feiert Schützenfest - und das wahrlich nicht schlecht - Es war wieder einmal so weit: Das Hannoversche Schützenfest stand vor der Tür. Wir begannen dieses Schützenfest mit dem Schmücken bei unseren Königen. Die Damen trafen sich Freitagnachmittag bei Ulla Decker – unserer diesjährigen Königin. Die Schützen mussten etwas weiter fahren – nach Empelde zu unserem Schützenbruder Detlef Fuge. Bei Beiden wurden wir – sowohl die Damen als auch die Herren – hervorragend bewirtet, sodass es schwer fiel, zur Bruchmeisterverpflichtung nach Hannover zurückzukehren. Aber es half nichts: Wir mussten los, um unseren Schildträgern die Ehre zu erweisen, bei der Bruchmeisterverpflichtung anwesend zu sein. Beim anschließenden Marsch zum Festplatz haben einige den kürzeren Weg gewählt und dem Einzug der Schützen zuzusehen. Der Schützenfestsamstag war dann zur allgemeinen Vorbereitung auf den in der Nacht stattfindenden Vormarsch. Gegen 00:30 Uhr hieß es dann wiederum für unseren 1. Vorsitzenden, sich auf die Füße zu machen und unsere Marschkapelle aus Neustadt – die Leinegarde – an seiner Wohnanschrift wieder in Empfang zu nehmen, da diese dort ihre Autos geparkt hatten, um näher am Schützenplatz zu sein, damit der Transport der Instrumente im Anschluss an den Ausmarsch nicht zu langwierig wird. Die diesjährige Anfahrt zum Vereinslokal verlief ohne Probleme(/lebensmüde Radfahrer) und – wir hatten nicht daran geglaubt – tatsächlich, das Lokal war geöffnet, obwohl im Moment keine Bewirtschaftung vorhanden ist. Ein herzliches Dankeschön an Siegfried Steingrube, dass er seine Freizeit dafür geopfert hat. Im Anschluss an den Abmarsch der Schützengesellschaft Heimat gab die Leinegarde schon einmal einen Vorgeschmack ihres Könnens… Es klang vielversprechend und wir sollten dieses Jahr bei weitem nicht enttäuscht werden... So ging es in der Nacht über verschiedene Stationen bis wir dieses Jahr wieder in der HBX-Brauerei am Aegi zu unserem Frühstück eintrafen, das dieses Jahr in Buffetform aufgebaut war und noch besser als letztes Jahr bei unseren Mitgliedern ankam. Wir dürfen uns auf diesem Weg bei den Geschäftsführern und der Bewirtung für das Dargebotene recht herzlich bedanken. Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir dort waren. Den Termin für nächstes Jahr haben wir schon geblockt. Pünktlich um 09:15 Uhr marschierten wir dann Richtung Rathaus, um uns auf den Ausmarsch vorzubereiten. Bereits auf dem Weg zum Rathaus wurde die Leinegarde begeistert aufgenommen… Was sollte dann erst auf dem Ausmarsch passieren? Relativ zügig waren wir dann am Rathaus an der Reihe, uns auf den Weg zu machen. Die Innenstadt war zu diesem Zeitpunkt schon recht gut gefüllt. Die Leinegarde powerte auf dem Ausmarsch durch, sie gaben sich keine Pause (die armen Bläser und Trommler). Endeffekt des Ganzen war: Die Leinegarde war dieses mehr als ihr Geld wert. Wir hatten selten so viel Applaus während des Ausmarsches! Auch die Darbietungen am Ballhof (hauptsächlich wir) und an der Bruchmeisterallee (hauptsächlich die Leinegarde) kamen sehr gut an. Das Publikum hat richtig mitgemacht. So kann ein Ausmarsch die nächsten Jahre auch aussehen. Es war einfach nur großartig… Auf dem Schützenplatz angekommen, machten alle erst einmal eine kleine Pause, da es doch sehr anstrengend war. Anschließend nach einer wohlverdienten Pause gab die Leinegarde noch eine Kostprobe ihres Könnens, bevor sie den Platz unsicher machten. Meine Mitglieder und ich dürfen uns an dieser Stelle ausdrücklich noch einmal für die Leistung und den Einsatz der Leinegarde beim diesjährigen Schützenfest bedanken. Wir alle sagen: HUT AB UND RESPEKT VOR EURER LEISTUNG. (Sie werden es schwer haben, dieses nächstes Jahr noch zu toppen, wir lassen uns überraschen…) Unsere Mitglieder gönnten sich noch ein paar schöne Stunden auf dem Platz bzw. in/vor unserem Zelt, wo wir uns dieses Jahr dafür entschieden hatten, einmal ein Fass zu kaufen und uns selbst zu bewirten. Was soll man sagen: Es war eine sehr gute Idee. Selten hatten wir so schnell unser Bier und es war – zur Überraschung aller bei dem Wetter – eiskalt und es schmeckte hervorragend. Sogar so hervorragend, dass wir noch zwei weitere Fässer an dem Tag niedermachten… (Ich wusste gar nicht, wie schnell meine Leute mit dem Geld einsammeln sein können, wenn es darum geht, für Nachschub zu sorgen…, Respekt) Dienstag war dann das Festessen im Festzelt Marris. Wir haben wiederum mit einer kleinen Abordnung teilgenommen. Im Gegensatz zu letztem Jahr war dieses Jahr das Essen wieder besser und auch sein Geld wert. Mittwoch stand im Zeichen unserer beiden Rundgänge. Die Damen trafen sich zu ihrem Rundgang und die Stammtischrunde ebenfalls. Beide Gruppen erkundeten in verschiedenen Richtungen den Platz. Der Stammtisch der Herren wurde dieses Jahr ausgiebig dazu genutzt, die verschiedenen Zelte auf dem Platz auszutesten. Besonders angetan hatte es uns in diesem Jahr das DAX-Bierzelt mit seiner Happy Hour von 18:00 – 23:00 Uhr. Wo sonst gibt es noch ein Bier (0,3 l) für 1,00 Euro??? Zu später Stunde haben wir dann den Stammtisch aufgelöst und uns auf den Weg nach Hause gemacht. Wie die Damen den Tag verbracht haben, kann der Unterzeichnende leider nicht sagen, da mir hier die notwendigen Informationen fehlen, bzw. nicht weitergegeben wurden… Der Donnerstag und der Freitag waren für unsere Gesellschaft und unsere Mitglieder eher ruhig. Der gemeinsame Rundgang am Samstagabend glänzte mal wieder an Interesse. Lediglich vier Mitglieder haben sich getroffen, um den gemeinsamen Rundgang in Angriff zu nehmen. Ich habe mir sagen lassen, es war ein sehr schöner Rundgang. (Ich selber bin mit meinem Zweitverein über den Platz gelaufen, war auch sehr schön…) Es stellt sich aber die Frage, ob bei den Mitgliedern überhaupt noch das Interesse an einem gemeinsamen Rundgang besteht. Dieses wird Gesprächsstoff einer der nächsten Mitgliederversammlungen. Am letzten Schützenfesttag trafen sich einige Unentwegte, um auch noch am abschließenden Zapfenstreich teilzunehmen. Es war wieder einmal ein bewegendes Bild. Es bleibt nur die Hoffnung, dass einmal mehr Mitglieder unserer Gesellschaft hieran teilnehmen. Es ist nun mal ein würdiger Abschluss unseres Schützenfestes. Am Schluss bleibt mir nur noch, mich bei meinen Mitgliedern, unseren Freunden aus Lohnde und natürlich auch bei der Leinegarde aus Neustadt zu bedanken für ihre Teilnahme am Vereinsleben, für ein sehr harmonisches Schützenfest 2009(, was ich in der Form in den letzten Jahren nicht erlebt habe) und für ihre Treue. Ich hoffe, dass es die nächsten Jahre genauso oder noch besser abläuft. Vielen Dank! Michael Goldkamp 1. Vorsitzender |